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Diplom-Oecotrophologin

Vollwertig-vegetarische Rezepte
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Wintergemüse Porree

 

Porree, auch Lauch oder Breitlauch genannt, mag nicht jeder. Das Mitglied der Familie der Liliengewächse wird von vielen gerade noch als Bestandteil des Suppengrüns akzeptiert und damit erschöpfen sich auch die Kenntnisse über sonstige Zubereitungen. Das ist schade, denn Porree ist nicht nur ein gesundes, kalorienarmes Gemüse mit einer kurzen Garzeit, sondern richtig zubereitet kann es köstlich schmecken.

 

 

Paul Offermanns

 

Gesunde Stangen

Die schlanken Stangen enthalten u.a. Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen, Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Seine schwefeligen, ätherischen Öle und sein Ballaststoffgehalt beeinflussen unsere Verdauung positiv. Die schwefelhaltigen Verbindungen, die auch als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet werden, haben Einfluss auf die Blutgerinnung und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Sie sind wirksam gegen schädliche Bakterien, Viren und Pilze, schützen als Antioxidans die Zellen und wirken somit Krebs vorbeugend. Diese positiven Wirkungen der Sulfide werden aber durch Erhitzen und Sauerstoff zerstört. Da ist es gut, dass Porree nicht nur gegart, sondern auch als Rohkost schmeckt! Für Rohkost werden hauptsächlich die milderen, zarten weißen und hellgrünen Teile der Stangen verwendet und nach dem Zerkleinern sofort mit der Salatsoße vermischt. Die weißen Anteile wachsen unter der Erde in relativ tiefen Erdfurchen. Bei der Reinigung wird der Porree bis zum weißen Schaft aufgeschnitten, die einzelnen Blätter auseinander gebogen und kräftig gespült. Je nach Erntezeit unterscheidet man zwischen Sommer-, Herbst- und Winterlauch, mit unterschiedlicher Schaftlänge und Aroma. Die grünen Blätter haben einen kräftigeren Geschmack und sind sehr nährstoffreich. Sie passen gut in Suppen oder werden klein geschnitten als Gewürz verwendet.

 

 

Porree lässt sich vielseitig würzen

Er verträgt sich mit Lorbeer, Thymian, Majoran, Petersilie, Kerbel, Zitrone, Muskatnuss oder auch mit Curry, Wein und Sahne. Als Gemüse kann Porree solo oder zusammen mit anderen Gemüsesorten zubereitet werden. Porree harmoniert gut mit Möhren, Sellerie, Champignons und Kartoffeln. Für die Rohkost lässt sich das Wintergemüse hervorragend mit Äpfeln und Orangen kombinieren. Frisch geerntete Stangen sind gerade und fest und sollen ein kräftiges Grün aufweisen. Kühl gelagert hält Porree sich dann noch einige Tage.

 

 

 

Die Rezepte sind für vier Personen!

Paul Offermanns

 

Porree-Orangen-Salat

Zutaten:

400 g Porree, weiße und hellgrüne Teile

3 Orangen

4 EL Öl

1 EL Zitronensaft

schwarzer Pfeffer

Salz

1/2 Bund Petersilie

Zubereitung:

Öl mit Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer verrühren. Orangen schälen, auch das Weiße entfernen und die Früchte würfeln. Porree putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Sofort in die Salatsoße geben. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein gehackt unter den Salat ziehen. 

 

Wintersalat

Zutaten:

2 Stangen Porree

200 g Sellerie

200 g Fenchel

2 Äpfel

2 Orangen

100 g Rosinen

1 Becher Joghurt

Salz, Pfeffer

1 TL Zitronensaft

1 TL Honig

Zubereitung:

Den Porree putzen, waschen und den weißen und hellgrünen Teil in Streifen schneiden. Sellerie putzen, grob raffeln. Äpfel waschen, trocken reiben, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Fenchel putzen, vierteln und in Scheiben schneiden. Orangen schälen, auch das Weiße entfernen und würfeln, dabei den Saft auffangen. Den Saft mit Rosinen, Joghurt, Salz, Pfeffer, Honig und Zitronensaft zu einer Salatsoße verrühren. Alle Zutaten mit der Salatsoße vermischen und kurz ziehen lassen.

 

Porree-Creme-Suppe

Zutaten:

2 Porreestangen

1 EL Butter

4 Kartoffeln

1 l Gemüsebrühe

Kräutersalz, Pfeffer

1/4 l Sahne

Zubereitung:

Den Porree putzen, waschen und in feine Ringe schneiden, einige Ringe zum Garnieren zurücklegen. Porree in Butter 5 Minuten andünsten. Die Kartoffeln waschen, schälen, fein würfeln und dazugeben. Die Gemüsebrühe dazu gießen, ca. 20 Minuten garen. Die Suppe pürieren, salzen, pfeffern und die Sahne unterziehen. Mit den restlichen Porreeringen garniert servieren.

 

Gemüseeintopf

Zutaten:

4 Porreestangen

1/2 Sellerieknolle

2 Möhren

500 g kartoffeln

1/2 kleiner Wirsing

1 /2 Bund Petersilie

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

3 EL Olivenöl

Kräutersalz

Muskatnuss

Thymian

1/2 l Gemüsebrühe

Zubereitung:

Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Sellerie und Möhren putzen, schälen, waschen und in Stifte schneiden. Kartoffeln waschen, bürsten und würfeln. Kohl fein schneiden, waschen und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in Olivenöl anbraten, Sellerie und Möhren zugeben, kurz mitdünsten und alle anderen zerkleinerten Zutaten zugeben. Mit Thymian würzen und die Gemüsebrühe zugeben. Alles bei kleiner Hitze 30 Minuten garen. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein gehackt unter den Eintopf geben. Mit geriebener Muskatnuss abschmecken und auf Teller verteilen. Tipp: Wer mag, kann über den Eintopf noch geriebenen Käse streuen.

 

Porree-Champignon-Gemüse

Zutaten:

400 g Porree

400 g Champignons

2 EL Olivenöl

100 ml Sahne

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Porree putzen, waschen und in ein Zentimeter dicke Stücke schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen, das Gemüse hineingeben und unter Rühren 10 Minuten garen. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen, die Sahne zugießen, nochmals erhitzen und sofort servieren.

Tipp: Passt zu Getreide, Nudeln oder Kartoffeln.

 

 

Paul Offermanns

Porree-Schnecken

Zutaten:

350 g Weizen, gemahlen

20 g Hefe

1 Messerspitze Salz

200-250 ml Wasser

4 EL Olivenöl

1-2 Porreestangen (je nach Dicke)

150 g Crème fraîche

50 g geriebenen Käse

Kräutersalz

Pfeffer

Zubereitung:

Weizenvollkornmehl in eine Schüssel geben, die Hefe darüberkrümeln und mit lauwarmem Wasser, Öl und Salz zu einem weichen Hefeteig verkneten und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Für die Füllung Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden und mit einem Esslöffel Wasser kurz andünsten. Den Hefeteig kräftig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Backblechgröße ein Zentimeter dick ausrollen und in zwei Rechtecke schneiden. Crème fraîche auf die Rechtecke verstreichen, Käse und gedünsteten Porree darauf verteilen und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Stücke schneiden. Auf zwei gefettete Backbleche setzen und etwas flachdrücken. 20 Minuten bei 200 Grad backen.

Tipp: Das Gebäck schmeckt lauwarm oder kalt.

 

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